
Human Design Kids
Elternbrief Erhalte einen Brief von deinem Kind. Hier sind alle wesentlichen Eigenschaften enthalten, die das Spiel der Energien erklären.
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Zum ElternbriefDein Kind spürt, wohin es zieht, auch wenn es dir dafür noch keine Erklärung geben kann. Tor 2 steht für innere Führung und das Potenzial, dem eigenen Weg zu vertrauen. Wie kannst du es dabei begleiten?

Tor 2 steht für das Gespür für die eigene Richtung. Dein Kind hat damit das Potenzial, einer inneren Orientierung zu folgen. Es fühlt sich zu etwas hingezogen, ohne schon genau erklären zu können, warum gerade dieser Weg zu ihm passt.
Mit Richtung ist mehr gemeint als der Weg zum nächsten Spielplatz. Es geht darum, wohin sich das eigene Leben entwickelt. Bei einem Kind zeigt sich dieses Thema zunächst in kleinen Schritten. Welche Beschäftigung zieht es an? Was möchte es kennenlernen? Welchen eigenen Vorschlag bringt es mit?
Das Bild eines inneren Kompasses passt zu Tor 2. Ein Kompass weist eine Richtung. Die einzelnen Schritte ergeben sich unterwegs.
Kernthema
Innere Führung und die eigene Richtung
Zentrum
G Zentrum für Identität, Liebe und Richtung
Schaltkreis
Individueller Schaltkreis
Potenzial
Dem eigenen Gespür folgen und dadurch auch anderen Orientierung geben
Zur Empfänglichkeit für Inspiration gehört die Bereitschaft, sich auf das einzulassen, was einem begegnet. Eine Richtung kann sich zeigen, während dein Kind etwas entdeckt oder eine neue Möglichkeit kennenlernt. Es braucht dafür noch keinen fertigen Plan.
Ihr besucht zum Beispiel ein Schulfest. Du möchtest mit deinem Kind zum Sportangebot, es bleibt aber bei der Töpferwerkstatt stehen. Wenn Zeit ist, könnt ihr dort bleiben und schauen, was es daran interessiert. Daraus muss noch kein neues Hobby werden. Es bekommt erst einmal die Gelegenheit, seiner eigenen Richtung nachzugehen.
Tor 2 gehört zum individuellen Schaltkreis. Bei seinem Thema geht es um eine eigene Richtung. Die kann von dem abweichen, was du für dein Kind erwartet hast oder was seine Geschwister gern machen.
Wenn du selbst für Musik brennst, hast du vielleicht schon ein Instrument im Blick. Dein Kind interessiert sich gerade für Pflanzen. Es will wissen, was aus dem Samen im Blumentopf wird, und bleibt bei diesem Interesse, obwohl du ihm begeistert vom Instrument erzählst. Dein Vorschlag und sein eigenes Interesse weisen gerade in verschiedene Richtungen.
Dein Kind kann ein natürliches Vorbild sein, indem es seiner Richtung folgt. Dein Kind kann einen Vorschlag einbringen, auf den bisher niemand gekommen ist. Wenn andere sich dafür interessieren, entsteht daraus vielleicht eine gemeinsame Unternehmung.
Dafür muss es weder besonders laut sein noch eine Gruppe anführen. Schon ein eigener Weg kann andere neugierig machen. Vielleicht entdeckt es eine Beschäftigung, die andere Kinder ebenfalls ausprobieren möchten.
Orientierungslosigkeit zeigt sich, wenn dein Kind dem eigenen Gespür nicht mehr vertraut und Bestätigung von außen sucht. Es fragt immer wieder, was es wählen soll. Auch nach deiner Antwort bleiben Verwirrung und Unsicherheit: Es weiß weiterhin nicht, wohin es selbst möchte.
Isolation durch fehlende Empfänglichkeit bedeutet hier, dass dein Kind seine innere Führung nicht mehr aufnimmt. Es fühlt sich verloren und mit seiner Richtung allein. Das ist etwas anderes, als ruhig abzuwarten, bis eine Möglichkeit es anspricht. Beim Abwarten bleibt es offen; hier fehlt ihm diese Verbindung.
Tor 2 liegt unten im rautenförmigen G Zentrum in der Mitte des Bodygraphs. Sein Gegentor ist Tor 14 im Sakralzentrum. Zusammen bilden sie den Kanal 2–14. Dabei steht Tor 2 für die Richtung und Tor 14 für die Kraft und Ressourcen, die diese Richtung unterstützen können.
Wie dein Kind Entscheidungen trifft, ergibt sich aus seinem gesamten Chart. Wenn du dich zunächst orientieren möchtest, hilft dir der Einstieg Dein Human Design Chart Schritt für Schritt.
Einen weiteren Aspekt des G Zentrums lernst du im Artikel über Tor 1 bei Kindern kennen. Dort geht es um kreativen Selbstausdruck.
Für innere Führung und das Gespür für die eigene Richtung. Dein Kind kann sich zu einem Weg hingezogen fühlen, bevor es genau erklären kann, was es daran anspricht. Dieses Potenzial kann es durch eigene Erfahrungen kennenlernen.
Offen zu sein für das, was sich zeigt. Eine Begegnung oder eine neue Beschäftigung kann eine Richtung eröffnen, bevor ein fertiger Plan besteht. Dein Kind nimmt wahr, was es daran anspricht.
Wenn ihm die eigene Orientierung fehlt, kann es sich stark nach anderen richten. Eine Antwort von außen beseitigt seine Unsicherheit aber nicht unbedingt.
Indem es seinen eigenen Weg zeigt oder eine Möglichkeit vorschlägt. Andere können dadurch etwas entdecken, das sie ebenfalls interessiert. Es braucht dafür keine feste Führungsrolle und muss keine Entscheidungen für andere übernehmen.
Ein Kind kann eine neue Möglichkeit erst kennenlernen wollen. Empfänglich zu bleiben bedeutet auch, noch keinen festen Plan zu haben. Das unterscheidet sich davon, sich mit der eigenen Richtung verloren zu fühlen.

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